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Paartherapie

Systemische Paartherapie

Konflikte gehören zum Leben und natürlich auch zum Alltag von Paaren. Überall, wo Menschen miteinander in Beziehung sind, können diese auf kurz oder lang auch „zu schaffen“ machen. Meistens haben wir dabei den Umgang mit Konflikten nicht genügend gelernt – kaum ein schulisches, berufliches oder freundschaftliches Hilfsmittel erklärt uns die Vermittlung konstruktiver Strategien zum Umgang mit Paarkonflikten.

Systemische Paartherapie kann Sie darin unterstützen, die gemeinsamen und persönlichen Themen und Fragen zu erkennen und zu bearbeiten. Ziel ist es, die trennenden und die verbindenden Emotionen zu verdeutlichen, die bewegenden Fragen zu bearbeiten, um die weitere Perspektive zu klären. Diese kann im Erhalt der gemeinsamen Beziehung bestehen oder auch in der geklärten (und vielleicht auch versöhnten) Trennung der Partner.

Wie können Konflikte zwischen Partnern identifiziert werden?

Folgende Verhaltensweisen deuten auf zwischenmenschliche Konflikte:

  • Keine aufrichtige und offene Kommunikation
  • Die Informationsweitergabe ist unzureichend oder gar bewusst irreführend.
  • Drohungen und Druck statt Diskussion und Austausch von Argumenten
  • Unterschiede und Differenzen in Interessen, Meinungen und Wertvorstellungen treten hervor.
  • Es wird deutlicher gesehen, was sich unterscheidet, als das, was man gemein­sam will.
  • Versöhnliche Gesten des anderen werden als Täuschungsversuch gewertet.
  • Dem anderen wird Feindseligkeit und Bösartigkeit unterstellt.
  • Sein Verhalten wird eindimensional und verzerrt wahrgenommen.
  • Vertrauen nimmt ab, Misstrauen nimmt zu.
  • Es entwickeln sich verdeckte und offene Feindseligkeiten.
  • Die Bereitschaft, den Anderen zu unterstützen, nimmt ab.
  • Die Bereitschaft, den Anderen bloßzustellen, herabzusetzen, auszunutzen, nimmt zu.
  • Die Aufgabe wird nicht mehr als gemeinsame Herausforderung verstanden.
  • Zweckmäßige und sinnvolle Alltagsteilung nimmt ab.
  • Jeder will alles alleine machen, um nicht mehr abhängig zu sein und nicht mehr ausgenutzt zu werden.

Diese Verhalternsweisen führen häufig zu Eskalationen, gleichzeitig  fehlt es an der Bereitschaft, darüber zu reden. Die Situation wird totgeschwiegen oder verschleiert. Wenn es jetzt nicht zu ganz empfindlichen Störungen in der Beziehung, zu inneren Blockaden oder inneren Trennungsgefühlen kommen soll, ist paartherapeutische Hilfe notwendig.

Wie sieht ein paartherapeutischer Klärungsprozess aus?

Ich biete innerhalb der Paartherapie Unterstützungsformen an, die sich eng an den  paartherapeutischen Überlegungen von Hans Jellouschek, Systemische Paartherapie, orientieren. Die paartherapeutische Arbeit hat dabei die Klärung der Beziehungsthemen zum Gegenstand. Dazu werden persönliche und zwischenmenschliche Aspekte thematisiert, solange sie für die Beziehung relevant und damit für die gemeinsame Zielerreichung unumgänglich sind.

Der Klärungsprozess verläuft nach dem Leitsatz: „Vergangenheit verstehen – Gegenwart klären – Zukunft planen“ in der Regel in fünf Phasen ab:

  1. Anfangsphase: Kontakt, Themen- und Situationsklärung
  2. Selbstklärungsphase: Beschreibung der Konflikte sowie der unterschiedlichen Sichtweisen
  3. Dialogphase: Bearbeitung der Konflikte nach Brisanz und Dringlichkeit
  4. Lösungssuche: Persönliche und/oder gemeinsame Lösungen
  5. Abschlussphase: Absprachen und Vereinbarungen, Feedback

Gelingt es den Partnern, den Konflikt zur Zufriedenheit beider zu bearbeiten, so wer­den neue Energien und somit ganz wesentliche Impulse für die zukünftige gemeinsame Beziehung freigesetzt.

Mein Ziel ist es, im Rahmen der Paartherapie die Bedeutung und die Notwendigkeit einer rechtzeitigen und offenen Klärung in einer schwierigen Situation deutlich zu machen.

Der Beginn eines paartherapeutischen Prozesses besteht im gegenseitigen Kennen Lernen, um zu prüfen, ob alle am Prozess Beteiligte der gemeinsamen Arbeit zustimmen können. Das erste Gespräch zum Kennen Lernen ist für Sie kostenfrei. Sollten Sie im Anschluss die Paartherapie durchführen wollen, besprechen wir die Anzahl der Sitzungen sowie die entstehenden Kosten.